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Bärenstarke Aktion

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Foto: Shutterstock/Nong Mars

AWW verschenkt kreative Teddybären

20. Juni 2018 | Kategorie: BWV

Ob mit Sonnenbrille, Schwimmring, selbstgestricktem Pulli oder Baströckchen – die sogenannten „Hoffnungsbären“ haben bereits vielen Kindern und Erwachsenen Trost gespendet. Die Idee, kreativ gestaltete Teddybären an Menschen in Not zu verschenken, hatte Norbert Nauen, Beauftragter der Landesstelle Baden-Württemberg des Adventistischen Wohlfahrtswerks (AWW). Mittlerweile hat die Aktion an Bekanntheit gewonnen: Deutschlandweit wurden bereits rund 2.500 Teddys von Schulen, Kirchengemeinden, Gewerbetreibenden und diversen Institutionen gestaltet und verschenkt. 

Auch die Schülerinnen und Schüler der Burgschule in Köngen haben neuerdings 52 Hoffnungsbären kreiert. Diese werden nächsten Monat über die Beratungsstelle Wildwasser in Esslingen an Kinder übergeben, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Bis es so weit ist, sind die Bärchen in der Bücherecke untergebracht, wobei Betrachter ihren Lieblingsteddy angeben können. Die Schüler der zehn Bären mit den meisten Stimmen erhalten einen Preis. Das Projekt soll an den Burg- und Möricke-Schulen weiterhin als Kurs angeboten werden.

„Mit den Bären wollen wir Hoffnung vermitteln und zeigen, dass wir an andere denken“, so Norbert Nauen. Gleichzeitig machen sich Kinder und Erwachsene beim Schmücken der Teddys Gedanken darüber, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, wenn jemand gesund ist und es ihm gut geht. Erst kürzlich spendete das Adventistische Wohlfahrtswerk daher eine Reihe von Hoffnungsbären, die von einer Kindergruppe der Adventgemeinde Esslingen gestaltet wurden, an das Hospiz Esslingen und den Häuslichen Kinder- und Jugendhospizdienst. Die Gesamtleiterin des Hospiz, Susanne Kränzle, freut sich darüber, dass junge Menschen auf diese Weise lernen, Empathie zu leben. „Ich bin überzeugt“, sagt sie „dass der Empfänger spürt, wenn Menschen Liebe in eine Gabe oder Tätigkeit stecken.“ Sie kann sich vorstellen, dass die Stofftiere vor allem Kindern, die sterbende Angehörige im Hospiz besuchen, Trost spenden. Auch unruhigen Menschen im Hospiz könnten die Teddys womöglich helfen.

Mithilfe der insgesamt 15.000 Bären, die der AWW aus einer Überproduktion erhalten hat, sollen noch viele weitere Menschen Hoffnung schöpfen. Wer sich daher an der Aktion beteiligen möchte, kann sich an Norbert Nauen (norbert.nauen(at)aww(dot)info) wenden.

Weitere Informationen gibt es unter: www.aww-bw.de

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