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Aufgerufen zum Erinnern

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Foto: Florian Huber

12. Youth in Mission Congress erstmalig zusammen mit Vereinigungskonferenz

03. April 2018 | Stuttgart | Magdalena Lachmann | Kategorie: BWV

Über die Ostertage kamen vom 29. März bis 2. April etwa 1.700 Jugendliche aus dem In- und Ausland auf dem Messegelände Offenburg zusammen, um am 12. Youth in Mission Congress teilzunehmen. Wie jedes Jahr gab es neben Vorträgen in der Baden-Arena auch über vierzig Workshops zu verschiedenen Themen, wie etwa Bibel und Glaube, Gesundheit und Lebensstil oder Ehe und Partnerschaft. Auch Aktionen außerhalb des Messegeländes wurden angeboten, so zum Beispiel Singen im Seniorenheim oder eine Osterrallye in der Fußgängerzone.

Foto: Am Samstagvormittag nahmen fast 4.000 Personen am Gottesdienst teil (Fotograf: Dominik Zeh)

Offenburgs Bürgermeister Hans-Peter Kopp begrüßte die Teilnehmer zu Beginn des adventistischen Jugendkongresses und betonte die Verbindung zwischen der im Namen der Freikirche („Advent“) zum Ausdruck kommenden Erwartung der Ankunft Jesu mit den Tagen vor Ostern. Am Samstag, den 31. März, veranstaltete die regionale Kirchenleitung erstmalig zusammen mit dem Youth in Mission Congress die sogenannte Vereinigungskonferenz der Adventisten in Baden-Württemberg. Daher stießen an jenem Tag über 2.000 Besucher aus zahlreichen Kirchengemeinden dazu. Während des Gottesdienstes am Vormittag wurde Pastor Erhard Biró, Präsident der Adventisten in Baden-Württemberg, nach 22 Jahren im Amt verabschiedet; Ende dieses Jahres tritt er in den Ruhestand. Am Nachmittag genossen die Anwesenden ein buntes musikalisches Programm, bei dem ein symphonisches Orchester bestehend aus fünfzig Musikern sowie diverse Musikgruppen und Chöre mit bis zu neunzig Sängern auftraten.

Foto: Verabschiedung von Pastor Erhard Biró nach 22 Jahren als Präsident der Adventisten in Baden-Württemberg (Fotograf: Dominik Zeh)

Sowohl der Jugendkongress als auch die Vereinigungskonferenz standen unter dem Motto „Remember – Es sei denn, wir vergessen!“ In ihren Ansprachen riefen daher Pastor Edwin Rosado und Charissa Fong sowie Pastor Erhard Biró die Teilnehmenden dazu auf, die persönlichen Erfahrungen und den eigenen Weg mit Gott nicht zu vergessen und sich an die biblischen Verheißungen zu erinnern. Das Motto greift ein Zitat der Autorin Ellen White auf, in dem es heißt: „Wir haben nichts für die Zukunft zu befürchten, es sei denn, wir vergessen, wie der Herr uns geführt und in der Vergangenheit unterwiesen hat.“

 „Mir hat der Youth in Mission Congress dieses Jahr sehr gut gefallen“, berichtet eine Teilnehmerin am Ende der fünf Tage. „Besonders toll fand ich die Atmosphäre am Samstag: durch die Zusammenlegung der Vereinigungskonferenz mit dem Jugendkongress wurden Jung und Alt vernetzt. Viele haben zusammengearbeitet und ihre Talente eingesetzt, dafür bin ich sehr dankbar.“ Knapp 500 freiwillige Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz, teilten Essen aus, sorgten für Sauberkeit oder kümmerten sich um Bereiche wie Technik und Sicherheit. „Es hat mich sehr bewegt zu sehen, wie viele ehrenamtliche Helfer sich eingebracht und aufgeopfert haben, damit jede Herausforderung und jedes Problem schnell bewältigt werden konnte“, so Markus Jenkner, Jugendabteilungsleiter in Baden-Württemberg und Gesamtleiter des Kongresses. „Vor allem sind wir Gott dankbar, dass er die Herzen der Jugendlichen angesprochen und den Kongress gesegnet hat.“

Weitere Informationen zum Youth in Mission Congress sowie Video- und Audioaufnahmen der Workshops und Ansprachen finden Interessierte unter: www.yimc.de

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